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Historischer Kraftverkehr 2012 - 4

Zeitschrift, 60 Seiten

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5,61 €

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aus dem Inhalt:

Die strengen Gewichts- und Maßbeschränkungen im deutschen Lkw-Bau waren gerade erst liberalisiert worden, da brachte Mercedes-Benz den neuen Schwerlastwagen vom Typ LP 334 auf den Markt. Mit dieser Reihe setzten sich die Frontlenker endgültig durch und überließen den herkömmlichen Haubenfahrzeugen kaum mehr als ein paar Nischen wie Bau- oder Feuerwehrfahrzeuge. Obwohl die neue Lkw-Oberklasse optisch noch mit etwas antiquiert wirkenden, ausgeprägt rundlichen Formen und geteilter Frontscheibe daher kam, war sie technisch „up to date“. Sie erfüllte sowohl die Forderungen des Gesetzgebers als auch die Ansprüche der Kundschaft. Jürgen Böder beschreibt die Erfolgsgeschichte der letzten „Pullmänner“, die mehrfach technisch überarbeitet und optisch aufgewertet wurden, kenntnisreich und historisch versiert und mit zahlreichen interessanten zeitgenössischen Fotografien.
Wenn der Eicher brennt, kauft der Bauer Fendt – eine nicht ganz ernst zu nehmende Bauernregel aus dem Sponti-Millieu. Aber wenn es mal brennt, kommt die Feuerwehr vielleicht mit dem Eicher-Magirus angerauscht. Eine kleine Drehleiter DL 18 auf dem vom Traktorenhersteller Eicher im Auftrag von Magirus-Deutz gebauten Leicht-Lkw-Chassis besitzt der Solinger Feuerwehrmann a.D. Werner Zinndorf. Derartige Fahrzeuge, bei denen die Leiter mit Hilfe einer Kurbel von Hand aufgerichtet und ausgefahren werden musste, blieben selten, die Kundschaft bevorzugte - wenn nicht gleich eine große, hydraulisch angetriebene Drehleiter - Chassis der Konkurrenten von Opel und Mercedes-Benz. Axel Johanßen stellt Zinndorfs DL 18 in seinem Portrait ebenso vor wie Vorgänger- und Nachfolger-Typen sowie die Modelle der Konkurrenz.