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277 Seiten, fester Einband
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VOMAG – diese fünf Buchstaben sind das Synonym für die „Vogtländische Maschinenfabrik A.-G“ – einst größte Stickmaschinenfabrik der Welt und Europas größter Druckmaschinen-Hersteller. Sie stehen aber auch für drei Jahrzehnte Automobilbau. Lastwagen und Omnibusse aus Plauen gehörten zwischen 1915 und 1945 und darüber hinaus nicht nur zum gewohnten Straßenbild, sondern auch zu einem der namhaftesten und innovativsten Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge in Deutschland. VOMAG ist die einzige deutsche Automobilmarke, die der Zweite Weltkrieg vollends auslöschte. Über ihre Produkte und ihr Schicksal ranken sich viele Legenden, auch deshalb, weil genau wie die Zerschlagung dieses für das Vogtland wichtigsten Arbeitgebers und Technologieträgers auch die Vernichtung seines Nachlasses einherging. An offizieller Stelle hat so gut wie nichts die Zeiten überdauert. Seit mehr als dreieinhalb Jahrzehnten hat sich Christian Suhr vollends der Geschichte dieses Unternehmens verschrieben. Systematisch hat er über die VOMAG recherchiert, mit Akribie alles gesammelt, was wo auch immer aufzutreiben war und ist. Aus anfänglichem Interesse ist Passion geworden und ein beispielloses Archiv entstanden, mit unzähligen Fotos, Drucksachen, Reliquien, Fahrzeugen, Ersatzteilen und nicht zuletzt der Wiederanmeldung der Markenrechte. Aus diesem Fundus schöpft vorliegender Band. Er gibt mit überwiegend unveröffentlichten Fotos einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Automobilbau-Abteilung der VOMAG und ihrer Modelle.